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Nicht erst seit den
Gebrüdern Grimm werden der Haselnuss (lat. Corylus avellana) magische
und mythische Kräfte zugeschrieben. Schon den Wikingern und Kelten
war dieser Strauch heilig. Die Kelten sahen in der Hasel den Baum der
Weisheit und Poesie. Vor Weissagungen aßen sie Haselnüsse,
um ihre seherischen Fähigkeiten zu inspirieren. Druiden schnitzten
aus dem Haselholz Zauberstäbe. Auch neuzeitliche Wünschelruten
sind aus dem Holz der Hasel, das Energie gut leiten und die Erdstrahlen
anziehen soll. |
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Die Hasel ist vielseitig begehrt. So ernähren sich am Waldrand und in Hecken etwa 33 Säugetierarten von ihr: Dachs, Sieben- und Gartenschläfer sowie die Eichhörnchen sammeln die Früchte selbst, während Haselmaus (s. Bild), Feldhase, Reh und Kaninchen an Rinde und jungen Trieben knabbern. 112 Insektenarten leben u.a. von der Hasel, so etwa 22 Kleinschmetterlinge, 25 Bock- und 23 Rüsselkäfer, ferner 16 Blattwespenarten. Zum Leidwesen vieler vom Heuschnupfen Geplagter blühen die gelblichen Kätzchen bereits ab Februar und speisen somit die Frühlingsboten unter den Insekten. Die Nuss wird von 10 Vogelarten geknackt, unter ihnen Kohlmeise, Buntspecht und Kernbeißer. Je nach geographischer Lage können die braunen, in eine becherartige Hülle gebetteten Nüsse im Herbst oder Winter gesammelt werden. Und wo die Eichhörnchen ganz unaufmerksam waren, finden sich selbst im Frühjahr noch essbare Nüsse. Im keltischen Horoskop eine Hasel, bei den Indianern ein Rabe. Kein Wunder, dass ich mich der Natur innig verbunden fühle, oder? Auch als chinesischer Drache liegt mir dieses Feld nicht fern: er erklärt darüber hinaus meine gelegentliche Freude am Gesellschaftsspiel. |